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Agility - Sport und Spaß für Mensch und Hund
Seit Urzeiten ist der Hund unser treuester Begleiter. Sein Scharfsinn, seine Ausdauer, seine Behändigkeit und sein Wissbegier prädestinieren ihn geradezu, an unserer Seite die verschiedensten Tätigkeiten zu verrichten. Das Schönste daran: Der Hund geht in den gestellten Aufgaben geradezu auf. Denken Sie an Schlitten- oder Hütehunde: Wenn sie merken, gleich geht es los, wedeln sie wie wild mit der Rute und stimmen ein Freudengewinsel an.
Hunde wollen gefordert und beschäftigt werden. Sie brauchen aber auch viel Bewegung. Was liegt da näher, als beides miteinander zu kombinieren und daraus – vor allem für beschäftigungsarme „Stadthunde“ – einen Freizeitsport zu machen?
Agility ist ein solcher Sport, der sich immer größerer Beliebtheit bei Vier- und Zweibeinern erfreut. Das Wort kommt aus dem Englischen, wo er erfunden wurde, und bedeutet Behändigkeit oder Gewandtheit. Agility ist praktisch eine Teamsportart. Das Team besitzt 6 Beine: vier vom Hund und zwei vom Menschen, der seinen Schützling ähnlich wie beim Springreiten möglichst schnell und ohne Fehler im freien Lauf durch einen Hindernisparcours führen muss.
Dabei unterscheidet man folgende Gerätetypen:
- - Hindernisse die übersprungen bzw. durchsprungen werden müssen, wie etwa Stangenhürden, Mauern oder Reifen
- - Kontaktzonengeräte, bei denen der Hund mit den Pfoten am Anfangs- und Endbereich bestimmte kontaktzonen berühren muss, ehe er sie überwindet: Steg, Wippe und A-förmige Wand
- - Tunnel: ( kurze oder lange) Stofftunnel, Sacktunnel und feste Tunnel
- - Tisch: Hier wird der Hund für eine bestimmte zeit abgelenkt, bis es weitergeht. Wie lange, bestimmt Herrchen oder, im Wettkampf, der Prüfer.
- - Slalom: maximal zwölf Stangen, durch die der Hund in einer bestimmten Richtung wie ein Slalomskiläufer durchfädeln muss.
Ganz so einfach, wie es sich vielleicht anhört, ist Agility aber erst einmal nicht. Man mag anfangs kaum glauben, wie wenig man seinen eigenen Körper unter Kontrolle hat, wenn man versucht, seinem Hund mit minimaler Körpersprache die Richtung vorzugeben. Aber mit etwas Übung findet man den richtigen „Dreh“ und den richtigen Körperabstand zu seinem Tier, und dann geht der Spaß erst richtig los. Wie in Symbiose bestreitet man gemeinsam den Parcours – und weiß am Ende nicht, ob man sich mehr über die eigene Leistung oder die strahlenden Augen seines Tieres freuen soll. Oder darüber, dass man sich beim Agility intensiv mit seinem Vierbeiner beschäftigt, mit ihm zu einem echten Team zusammenwächst und sich und ihn dabei auch noch gesund hält.

Agility ist für jeden Hund geeignet, der gern spielt, also praktisch für jeden. Voraussetzung ist, dass er gesund und ausgewachsen ist (normalerweise ab zwölf Monaten). Er sollte zudem die Grundbegriffe der Unterordnung wie „Sitz“, „Bleib“, „Platz“ beherrschen. Die einzige Voraussetzung, die der Mensch mitbringen sollte, ist das Wissen, dass die Arbeit mit dem Hund auch beim Agility nur über positive Bestärkung funktioniert. Denn Agility ist Fun-Sport und soll es auch bleiben.




Seit Urzeiten ist der Hund unser treuester Begleiter. Sein Scharfsinn, seine Ausdauer, seine Behändigkeit und sein Wissbegier prädestinieren ihn geradezu, an unserer Seite die verschiedensten Tätigkeiten zu verrichten. Das Schönste daran: Der Hund geht in den gestellten Aufgaben geradezu auf. Denken Sie an Schlitten- oder Hütehunde: Wenn sie merken, gleich geht es los, wedeln sie wie wild mit der Rute und stimmen ein Freudengewinsel an.